Multiplikatorenfortbildung zum SCHULKUNST-Jahresthema „Natur und Zeit“

Zielgruppe:  Benannte SCHULKUNST-Betreuerinnen und -Betreuer sowie Fachberaterinnen und Fachberater Bildende Kunst im Bereich des Regierungspräsidiums Freiburg

Leitung: 
StD Thomas Blatter, Fachreferent am Regierungspräsidium Freiburg
OStR'in Bettina Wilke, Fachberaterin am Regierungspräsidium Freiburg
Dieter Brunner

Lehrgang 925628

24.09. - 26.09.2018

Montag - Mittwoch

Ziele

Wachsen und Vergehen, Prozesse der Veränderung, Bewegung und Rhythmus zeugen von Phänomenen, die vom Faktor Zeit bestimmt werden. Materialien und Formen der Natur bieten vielfältige Anstöße für künstlerisches Handeln.
Die Teilnehmenden des Lehrgangs entwickeln daraus Fortbildungsformate, die sie für die Qualifizierung von Lehrkräften in ihrer Region weiterverwenden können.

Programm

Das Begriffspaar „Natur und Zeit" soll über vielfältige Zugänge, wie Eingriffe in die natürliche Umgebung, Aktionen in der Natur, Sammeln, Beobachten, Nachbilden und das jeweilige dokumentarische Festhalten zu einer Reflexion im künstlerischen Handeln führen.
Untermauert mit kunsthistorischen Bezügen werden diese Erfahrungen erweitert und vertieft.
Dabei werden auch umfassend die im neuen Bildungsplan verankerten Inhalte zu diesem Thema aufgegriffen.
Im Zentrum der drei Workshops steht die Dokumentation von Wandlungs- und Ent-wicklungsprozessen.
Die kunsthistorische Einführung von Herrn Dieter Brunner zum Thema erweitert die Bandbreite der eigenen Arbeit.

Im Zentrum von drei Workshops steht die Dokumentation von Wandlungs- und Entwicklungsprozessen mittels digitaler Aufzeichnungsmedien. Zentrale Hilfsmittel werden dabei der Einsatz von Smartphones, Tablets oder Laptops sein.
Ziel ist es, im Einsatz und in der Anwendung dieser digitalen Instrumente die methodisch-didaktischen Umsetzungsmöglichkeiten auszuloten und zu nutzen.

Workshop I
Was passiert beim Schmelzen von Materialien in der Sonne, auf der Heizung, beim Aufquellen und Versumpfen von Materialien im Wasser etc. Wir bauen mit unterschiedlichen Materialien Gebilde, die wir den Elementen aussetzen, untersuchen die Wirkungen ihrer Vergänglichkeit und dokumentieren fotografisch mit Smartphone u.a. fotografischen Hilfsmitteln die jeweiligen Veränderungsprozesse.

Workshop II
Sammlungen von Naturmaterialien und Fundstücken aus der Landschaft bilden die Grundlage des Workshops. Wir arrangieren sie im Atelier zu Collagen oder bildhaften Inszenierungen Dies kann im zweidimensionalen oder dreidimensionalen Bereich geschehen. Der Herstellungsprozess sowie dessen Verlauf werden mit der Kamera festgehalten und ggf. in Form einer Bildgeschichte oder einer StopMotion Filmsequenz zusammengestellt und festgehalten.

Workshop III
Arbeiten mit Materialien in und aus der Landschaft der Umgebung der Akademie. Mit verschiedenen Naturmaterialien (Erde, Blätter, Sand, Kies, Steine, Holz, Äste, Stöckchen, Ruten) werden in experimentellem und spielerischem Vorgehen temporäre Objekte hergestellt. Hierbei steht der Gestaltungsprozess im Vordergrund. Die fotografische und filmische Dokumentation hält den Entstehungsprozess und die Ergebnisse fest.

 

Hinweis