Kinder räumen um

Gestalten mit Körper, Raum und Materialien

Zielgruppe: Lehrkräfte an Grundschulen

Leitung: 
Johanna Kintner, Studium der Freien Kunst und Bildhauerei, seit 2013 freischaffende Künstlerin, seit 2014 Lehraufträge und Workshops, u. a. an der UdK Berlin und der Bauhaus-Universität Weimar

 

Lehrgang 926834

20.02. - 22.02.2019

Mittwoch - Mittwoch

Ziele

Die Teilnehmenden
- erleben die Kunstgattung Installation in schöpferisch-künstlerischen Experimenten mit Körper, Raum und den Materialien Papier und Stoff
- setzen vielfältige Formen, auch den eigenen Körper, in Beziehung zum Raum
- betrachten die Arbeitsergebnisse und reflektieren die Erfahrungen
- entwickeln Experimente für den Kunstunterricht im Bereich körperhaft-plastisches Gestalten „Kinder räumen um"
- lernen in Impulsvorträgen Installations-Künstlerinnen und -Künstler kennen und erfahren mehr über die Hintergründe dieser Kunstrichtung

Programm

Die Fortbildung bezieht sich auf den Bildungsplanbereich „Kinder räumen um" und setzt sich mit den dort genannten Kompetenzen auseinander: Vorhandene Raumsituationen auf verschiedenen Ebenen betrachten, Raumsituationen nach eigenen Bedürfnissen gestalten, mit vor Ort vorhandenem Material einen Raum verändern wie auch mit einem ortsfremden Material einen Raum neu gestalten.
Die in der Fortbildung genutzten Materialien Papier und Stoff sind für Grundschülerinnen und -schüler leicht zu handhaben und erlauben schnelle Interventionen, die körperhaft erlebbar sind.
Die Verknüpfung des Themas „Kinder räumen um" mit der zeitgenössischen Kunst eröffnet die Möglichkeit, neben dem spielerischen Zugang, auch auf die zeitgenössische Kunst zu blicken und die gesammelten Erfahrungen des Prozesses und der Betrachtung der eigenen Werke auf zeitgenössische Kunstwerke zu übertragen.
Es werden Tätigkeiten gesammelt, mit denen Stoff und Papier bearbeitet werden können. Mit diesen Tätigkeiten experimentieren die Teilnehmenden anschließend praktisch und positionieren ihre Ergebnisse im Innen- und Außenraum.
Durch das gemeinsame Betrachten der Ergebnisse und von Werken der Installationskunst werden Eigenschaften von installativer Kunst erlebbar und verständlich. Darauf aufbauend entwickeln die Teilnehmenden eine individuelle Installation, alleine oder in einer Kleingruppe, und setzten diese im Dialog mit einem Ort um.
Kurze Experimente mit Zeichnung und vor Ort gefundenen Materialien begleiten die Arbeit.
Abschließenden stellen die Teilnehmenden ihre Werke vor, es finden gemeinsame Kunstbetrachtungen statt in der auch der Prozess reflektiert wird. Aufbauend auf diese Erfahrungen erarbeiten sich die Teilnehmenden konkrete Unterrichtskonzepte, diese werden gemeinsam diskutiert und reflektiert, und skizzenhaft mit der Gruppe erprobt.

Hinweis

Bitte bringen Sie (falls vorhanden) große Stoffstücke, dünne Folien oder Fliese, Schnüre, Tacker, Kabelbinder, ggf. andere Materialien zum Arbeiten mit Stoff und Papier sowie ein Skizzenbuch mit.