Forum: Gestalten und Lernen – neu gedacht

Beispiele zur Entwicklung einer kreativen Lernkultur im Schulalltag

Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schularten, die sich mit inklusiven Bildungsangeboten auseinandersetzen

Leitung: Schlossbach, Ulrich, Sonderschullehrer, Westhausen
Barth, Sabine, Fachlehrerin, Aalen
Egger, Sibylle, Sonderschullehrerin, Ostfildern
Ferber, Odilia, Lehrerin, Winterbach
Haag, Gerold, Lehrer für Sonderpädagogik, Stuttgart
Honlet, Ulrike, Sonderschulrektorin, Ulm
Werz, Stephanie, Sonderschullehrerin, Dettingen unter Teck

 

Lehrgang 926867

27.05. - 29.05.2019

Montag - Mittwoch

Ziele

Die Veranstaltung gibt den Teilnehmenden die Möglichkeit, Gestalten und Lernen als Bildungsprinzip mit motivierender und inspirierender Wirkung kennenzulernen und dieses in ihrem Schulalltag ein- bzw. umzusetzen. Es können aber auch eigene Erfahrungen aus inklusiven Bildungsangeboten, vor dem Hintergrund der vorgestellten Konzepte und Praxisbeispiele, eingebracht und reflektiert werden. Intensives eigenes Schaffen in drei Praxisblöcken bietet einen kreativen Raum für die Weiterentwicklung der Konzepte. Zusätzlich können die Teilnehmenden mit ihren eigenen Projekt- und Praxisbeispielen beim Markt der Möglichkeiten und nach den konzeptionellen "Input-Phasen" in regen Austausch gehen.
Kenntnisse und Inspirationen münden in eine konkrete Planungsphase inklusiver Projekte im Schulalltag.

Programm

Das Programm umfasst ein abwechslungsreiches Wechselspiel zwischen Theorie und sehr viel Praxis durch eigenes Erleben und kreatives Wirken. Es werden die Grundlagen und tragenden Aspekte, sowie die Leit- und Zielgedanken von Gestalten und Lernen von verschiedenen Seiten beleuchtet, um daraus Ideen für die eigene Unterrichtspraxis und die Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern entwickeln zu können. Der Einstieg erfolgt über ein Impulsreferat zur Konzeption von Gestalten und Lernen. Herr Asmussen vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport / Stuttgart wird anschließend den schulpolitischen Bezug der Bedeutung von Gestalten und Lernen in der aktuellen Entwicklung sonderpädagogischer Positionen innerhalb der Bildungspolitik herstellen. Ergänzende Statements in Form von kurzen Beiträgen aus dem Kulturagentenprogramm, Vertretern der Wissenschaft oder kulturellen Stiftungen runden den theoretischen Input ab. Der Transfer zur Praxis wird über die vielfältigen Workshopangebote in Form intensiver und praktischer Auseinandersetzung mit dem Bildungsprinzip Gestalten und Lernen geschaffen. Künstlerische Workshops bieten den Teilnehmenden die Gelegenheit, Gestalten und Lernen in inklusiven Bildungsangeboten praktisch zu erproben.

Der Besuch der Schulverwaltung, sowie die Möglichkeit, eigene Projekte beim Markt der Möglichkeiten zu präsentieren, eine offene Bühne zu bespielen oder den Kon-gress tanzen zu lassen, runden das Programm ab. Phasen des Austausches und der Umsetzung des Gelernten und Erfahrenen in die eigene Schulpraxis, aber auch Diskussion und Beratung, um eigene Projekte (weiter) zu entwickeln, stehen schließlich am Ende der Veranstaltung im Fokus; mit der Blickrichtung auf ein Netzwerk, um das Erfahrene in der Schulrealität zum Leben erwecken, bzw. weitertragen zu können.

 

Hinweis

Die Teilnehmerzahl ist auf 58 begrenzt. Anmeldungen von Tandems sind erwünscht. Die Anzahl der Übernachtungsplätze an der Akademie ist begrenzt, daher muss auf Hotelzimmer ausgewichen werden. Wer bereit ist, sich ein Zimmer zu teilen, möge dies bitte bei der Meldung zur Fortbildung per E-Mail mitteilen.

Bitte Arbeitskleidung mitbringen. Während dieser Fortbildung werden Bildaufnahmen gemacht. Die Veranstalter behalten sich das Recht vor, diese in sämtlichen Publikationen nutzen zu dürfen. Ein Widerspruch ist den Veranstaltern vor Ort mitzuteilen.