Das Phänomen Farbe – Theorie und Praxis

Standfestigkeit und Sicherheit rund ums Thema Farbe

Lehrgang 3KDGR (alte LG-Nr.: 928656)

Veranstaltungsdatum: 16.03. - 18.03.2020

Zielgruppe: Lehrkräfte der Sekundarstufe 1

Leitung: 
Klaus A. Burth

Montag - Mittwoch

Ziele

Die Teilnehmenden
- können erklären, wie Farbwahrnehmung physikalisch/biologisch funktioniert
- haben einen grundlegenden Überblick über die gängigen Farbtheorien und deren Bedeutung für die Praxis
- kennen den Unterschied zwischen additiver und subtraktiver Farbe
- kennen die einschlägigen Fachbegriffe
- beherrschen Farbmischung und Farbauftrag
- kennen eingängige Bildbeispiele

Programm

„Wenn Sie, ohne zu wissen, Meisterwerke der Farbe schaffen können, so ist das Nicht-Wissen Ihr Weg! Wenn Sie aber aus Ihrem Nicht-Wissen keine Meisterwerke der Kunst schaffen können, dann sollten Sie sich Wissen erarbeiten", sagt Itten in der Einleitung zur „Kunst der Farbe" zu seinen Lesern.
„Ordnungen, Funktionen, Wirkungen von Farbe erkennen" gehört zu Kompetenzen, die auch der baden-württembergische Bildungsplan einfordert.
Je standfester Lehrkräfte theoretisch und praktisch in diesem Bereich sind, desto leichter fallen Vorbereitung, Unterricht und Beurteilung.



In der Fortbildung werden Theorieeinheiten mit kleinen praktischen Übungen ver-knüpft. Sie beginnt mit einem Kurzüberblick zur Geschichte der Farbe. Verschiedene Farbtheorien werden erläutert, wobei der Fokus auf Ittens Farbtheorie gelegt wird. Begleitend werden praktische Misch- und Malübungen zu subtraktiver Farbe, Primär- und Sekundärfarben, Komplementärfarben, Farbkontrasten, Farbqualitäten, Farbwirkung, Symbolfarbe, Graustufenwerte durchgeführt.
Die Teilnehmenden erhalten ein übersichtliches Handout zum Thema.

Klaus A. Burth, Bildender Künstler, Studium der Malerei und Grafik an der Akademie für Bildende Kunst Karlsruhe

Hinweis

Die Teilnehmenden werden gebeten, Zeichenblock, Farbkasten und Pinsel in der Qualität mitzubringen, wie sie von Schülern im Unterricht verwendet werden, auch Discounter-Qualität (die Ergebnisse sollen verglichen werden).