Theater-AG: Vom ersten Treffen bis zur Aufführung

Teil 1: Übersicht in Theorie und Praxis über den gesamten Produktionsprozess

Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schularten

Leitung: 
Beate Metz, Schauspielerin und Theaterpädagogin BuT, Bruchsal

 

 

Beate Metz ist Schauspielerin und Theaterpädagogin BuT. Sie war jahrelang als festes Ensemblemitglied an der Badischen Landesbühne engagiert, wo sie sowohl im Kinder-und Jugendtheaterbereich die unterschiedlichsten Rollen spielte.
Als Theaterpädagogin leitet sie Theatergruppen mit Spielern verschiedener Altersstufen. Weitere Schwerpunkte ihrer Arbeit ist Theater mit verschiedenen Zielgruppen, wie Theater mit Auszubildenden, Arbeitslosen und Seniorentheater und Theater zur Sprachförderung. Außerdem ist sie als Dozentin für Theaterpädagogik und in der Lehrerfortbildung tätig.

Lehrgang 926213

17.10. - 19.10.2018

Mittwoch - Freitag

Ziele

Die Teilnehmenden
- kennen die Abläufe des Produktionsprozesses eines Theaterstücks von der Leseprobe bis zur Premiere
- erhalten in diesem Kurs das nötige Handwerkszeug für die szenische Erarbeitung eines Theaterstückes
- lernen gezielte theaterpädagogische und schauspieltechnische Übungen kennen, die ein lebendiges Spiel der Teilnehmer auf der Bühne fördern

 

Programm

Dieser Kurs bietet eine praktische Einführung in Aufgaben der Theater-AG-Leitung innerhalb eines Inszenierungsprozesses (bei textgebundenen Produktionen) und gibt Ihnen das nötige Rüstzeug an die Hand, um eine erfolgreiche Theateraufführung auf die Bühne zu bringen. Alle nötigen Schritte im Inszenierungsprozess, an dessen Ende die Aufführung vor Publikum steht, finden in dieser Fortbildung Beachtung.
Wir schlagen einen theoretischen Bogen aller Phasen eines Produktionsprozesses beginnend mit der Leseprobe, Rollenverteilung, Zeitplanung, Raumbedarf, Probenablauf, Gestaltung des Bühnenbildes, der Kostüme und der Endprobenplanung bis hin zur Aufführung.
Der praktische Teil beinhaltet die Arbeit mit dem Text, die Erstellung einer Strichfas-sung, Rollenfindung durch Figurenarbeit und dem Erstellen einer Rollenbiographie, Improvisieren der Situationen, die Arbeit mit Untertexten und der Handlung zwischen den Zeilen, Umgang mit Requisiten und befasst sich mit der Bewegung im (Bühnen-)Raum.
So bekommen die Leitenden von Theatergruppen ein umfassendes Repertoire an die Hand, um ein Theaterstück frei zu gestalten und abwechslungsreich auf die Bühne zu bringen.

 

Hinweis

Vom 30.1. - 1.2.2019 findet ein zweiter Teil dieser Fortbildung statt. Dieser stellt die konkrete Arbeit an Szenen in den Mittelpunkt.

Bitte bringen Sie bewegungsfreundliche Kleidung und entsprechende Schuhe mit.