Eine Rolle spielen – wirksam und überzeugend

Von der Idee auf die Bühne

Zielgruppe: Lehrkräfte der Sekundarstufe 1 und 2

Leitung: 
L'in Waltraud Goller-Bertram, Multiplikatorin für Schultheater, Tübingen
StD'in Petra Wachter, Multiplikatorin für Schultheater, Tübingen

Lehrgang 926925

11.03. - 13.03.2019

Montag - Mittwoch

Ziele

Die Teilnehmenden lernen, wie sie mit ihren Schülerinnen und Schülern durch Texte vorgegebene Rollen oder Rollen, die neu entwickelt werden, erarbeiten, weiter ausgestalten und szenisch umsetzen können.

Programm

Überall dort, wo wir mit Schülerinnen und Schülern Theater machen, sei es in der Theater-AG, im Literatur und Theater-Unterricht oder auch bei Klassenzimmer-Projekten, geht es darum, Rollen und Figuren möglichst überzeugend umzusetzen. Immer verlangt die szenische Arbeit eine intensive Auseinandersetzung mit den Figuren, die später auf der Bühne eine Rolle spielen. Wie aber gelingt dieses „Eine Rolle spielen" am besten? Wie nähert man sich einer Rolle an? Was bringen unsere Schülerinnen und Schüler mit, was brauchen sie noch? Was verlangt die Rolle? Welche Aspekte wollen wir besonders entwickeln, welche können vernachlässigt werden?
Um eine Rolle erfolgreich spielen zu können, ganz gleich, ob sie bereits in einem Text vorhanden ist oder erst aus unseren Ideen entspringt, erproben wir unterschiedliche Methoden. Wir experimentieren mit Mitteln des biographischen Theaters, des Improvisationstheaters sowie mit Ansätzen aus der Theatertheorie Stanislawskis (Rollenbiographie, Rolleninterview).
Darüber hinaus sollen neben der szenischen Arbeit mit vorgegebenen Textauszügen beispielsweise das automatische Schreiben, Drei-Minuten-Fragmente sowie das Arbeiten mit Ticks und Requisiten eine Rolle spielen.
Kreativität kennt keine Grenzen! Am Ende dieser Fortbildung sollen alle Teilnehmenden mit einem bunten Korb neuer Ideen für die Entwicklung von Rollen nach Hause gehen können.

Hinweis

Die Teilnehmenden mögen bitte bequeme Kleidung tragen und Schreibzeug mitbringen.