Maskentheater

Maskenbau und Maskenspiel

Zielgruppe: Lehrkräfte der Sekundarstufe 1 und 2

Leitung: 
André Uelner, Theaterpädagoge BuT, Sänger, Schauspieler, Theaterwerkstatt Heidelberg

Lehrgang 926954

03.07. - 05.07.2019

Mittwoch - Freitag

Ziele

Die Teilnehmenden
- lernen eigene Theatermasken zu bauen
- lernen den individuellen sowie gruppendynamischen Prozess des Maskenbaus an sich kennen
- erwerben erste Grundlagen des Maskenspiels

Programm

„Give a man a mask and he will tell you the truth." (Oscar Wilde)
In diesem Kurs erlernen wir mit Papier, Ton, Gips, Wasser und weiteren Zutaten eine eigene Theatermaske zu bauen. Der Prozess des Maskenbaus erfordert Teamarbeit sowie die individuelle und intuitive Auseinandersetzung mit sich selbst. Dazu bedarf es eines vertrauensvollen und geschützten Rahmens, gesetzt durch den Spielleiter.
Mit den fertigen Theatermasken begeben wir uns auf die Bühne und lernen die Grundlagen des Maskenspiels.
In einem ersten Schritt erstellen wir gegenseitig Gipsmasken voneinander. Mit Hilfe dieser Masken erstellen wir ein Positiv unseres eigenen Gesichts. Konfrontiert mit unserem eigenen Gesicht modellieren wir auf dieses Positiv mit Ton die Form unserer eigenen Theatermaske. In einem letzten Schritt legen wir die Theatermaske mit speziell vorbereitetem Papier auf unserem Maskenmodell an.
Mit der fertigen Maske begeben wir uns auf die Bühne und erlernen erste Grundlage des Maskenspiels.
Die Teilnehmenden dieses Kurses erlernen zum einen die rein handwerklichen Aspekte des Maskenbaus sowie den Einsatz und die Wirkung der Maske für die Bühne.
Ferner behandelt dieser Kurs die gruppendynamischen und individuellen Prozesse des Maskenbaus und Maskenspiels.
Wie setze ich als Spielleiter einen geeigneten und geschützten Rahmen, der Achtsamkeit, Vertrauen und Respekt gegenüber einer Gruppe und sich selbst fördert? Speziell das Modellieren der Maske auf seinem eigenen Gipsgesicht kann zu einem meditativen Prozess einladen. Sind die Rahmenbedingungen des Kurses richtig gesetzt, kann dieser Prozess gefördert werden, ohne dabei in einen Selbsterfahrungstrip auszuufern.