Plastische Formen aus Holz

Von der Fläche in den Raum

Zielgruppe: Geeignet für Schülerinnen und Schüler aller Schularten ab Klasse 8.

Programm

In diesem Workshop geht es um das Erlernen von praktischen Fähigkeiten, um die Herstellung von plastischen Formen aus Holz. Im Vordergrund steht das haptische Erlebnis mit dem Material Holz. Von Voll- und Sperrholz bis zu Fundhölzern haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit sich auszuprobieren. Es wird geklebt, geschnitzt, gefeilt, geschliffen und gesägt. Dabei geht es nicht in erster Linie um handwerkliche Perfektion, sondern um das Erkennen von künstlerischen Ausdrucksformen mit dem Material Holz.

Am ersten Tag werden die Grundeigenschaften des Holzes vorgestellt und in der Gruppe besprochen. Die unterschiedlichen Bearbeitungsmöglichkeiten von Holz werden erläutert. Wie wirkt die jeweilige Bearbeitung auf der Fläche? Wie entsteht Dreidimensionalität? Durch Zeichnungen werden Ideen gesammelt. In dreidimensionalen Papiermodellen werden die Ideen gefiltert und festgehalten, bevor sie zunächst in Ton umgesetzt werden. Das entsprechende Holzmaterial wird für den nächsten Tag ausgewählt und vorbereitet. Am zweiten Tag werden die individuellen Ideen umgesetzt. Auch fragmentarisches Arbeiten ist möglich, weil dieser Workshop nicht auf ein Ergebnis zielt, sondern auf eine experimentelle plastische Auseinandersetzung mit Holz. Am dritten Tag werden die künstlerischen Arbeiten fertiggestellt. Sie werden zu einer Ausstellung aufgebaut und in der Gruppe besprochen.

Die Schülerinnen und Schüler lernen während des Workshops die Bedeutung von materialgerechtem Umgang mit dem Werkstoff Holz kennen. Sie erwerben hand-werkliche Kenntnisse durch die fachgerechte Bearbeitung mit unterschiedlichen Werkzeugen. Sie entwickeln individuelle Ideen durch eigenes Ausprobieren und Experimentieren.

Die Materialkosten belaufen sich pro Schüler etwa auf 20 Euro.


Leitung: Elke Hennen

 

Elke Hennen hat eine Ausbildung im Holz-und Elfenbein verarbeitendem Handwerk. Die diplomierte freischaffende Künstlerin verfügt durch ihre eigene künstlerische Arbeit über eine große Bandbreite unterschiedlichster Werkstoffe. Diese setzt Elke Hennen gezielt in ihrer Arbeit ein, um wunderkammerartige Objekte einzigartig und präzise herzustellen. In Installationen werden ihre künstlerischen Exponate durch Installationen strukturiert. Seit 2014 leitet Elke Hennen Workshops an der Akademie Schloss Rotenfels. 2018 erhält sie das erste Utz-Stipendium, Kooperation Mega-Utz mit dem Mousonturm Frankfurt.