Vom Gedanken zur Handlung

Impulse für das eigene Handeln auf der Bühne finden und im Körper sichtbar machen

Zielgruppe: Geeignet für Klassen und Theatergruppen aller Schularten der Klassenstufen 7-12, mit einer Gruppengröße von 10 Teilnehmern bis zur Klassenstärke. Der Workshop richtet sich sowohl an Gruppen, die ohne konkretes Theaterstück kommen als auch an Gruppen, die bereits an einem Text oder Stück arbeiten.

Programm

In dem Workshop geht es um Grundlagenarbeit und darum, eine Haltung zu entwickeln, die unserem Spiel zugrunde liegt – immer aber mit dem Versuch, dies in kon-kreten Bühnensituationen auszuprobieren und erfahrbar zu machen. Jedem Teil-nehmenden soll die Möglichkeit gegeben werden, sein eigens Spiel zu konkretisieren und dies im Zusammenspiel mit der Gruppe zu erproben.

Mit diesem Workshop soll Klarheit und Genauigkeit in das Theaterspiel gebracht werden. In Übungen, geführten Improvisationen und kleinen Szenen wird erlebbar, was es heißt, einen Gedanken zu fassen, eine Entscheidung zu fällen und einen Impuls zu setzten. Der Ausgangspunkt hierfür ist unser Körper und die Frage, wie sich unsere Gedanken und Entscheidungen klar und deutlich nach außen transportieren lassen.

In der Theaterarbeit mit Jugendlichen sind dies wichtige Grundlagen, um ein vom Spielenden geführtes Spiel zu ermöglichen und Jugendlichen einen größtmöglichen Handlungsspielraum zu eröffnen. Gleichzeitig lernen sie sich und ihren Körper besser einzusetzen, verbessern ihre Präsenz und ihre Wahrnehmung von sich, der Gruppe und dem Raum.

Ziele des Workshops sind das Kennenlernen und Einsetzen des Fokus und des Impulses als Ausgang der Bühnenhandlung. Dabei werden Wege aufgezeigt, um längere Sequenzen in Impulsreihen aufzugliedern. Körperwahrnehmung und Präsenz werden verbessert. Die Schülerinnen und Schüler lernen einfache Übungen, um das Erfahrene im Alltag zu festigen und zu vertiefen.

An den drei Tagen des Workshops werden folgende Schwerpunkte bearbeitet: Einstiegsübungen ins Theaterspiel, Warm-up und Gruppenübungen stehen am Beginn jedes Tages. Leicht umsetzbare Übungen zum Thema Fokus und Impuls werden gemeinsam erarbeitet und gehen in Wahrnehmungsübungen und Übungen zum Körperausdruck über. Das Erproben des Erlernten in szenischen Übungen wird die Tage bestimmen.

Leitung: Jakob Strack

Jakob Strack, Jahrgang 1984, arbeitete nach Stationen im Amateur- und Profitheater in München, Bad Tölz und Andechs vier Spielzeiten lang am Theater der Stadt Aalen als Regieassistent, Regisseur und Theaterpädagoge.
Anschließend absolvierte er an der Theaterwerkstatt Heidelberg eine Weiterbildung zum Theaterpädagogen BuT®. Neben der Leitung mehrerer theaterpädagogischer Projekte in Heidelberg und Umgebung begleitet er auch bestehende Theatergruppen und unterstützt diese bei ihren Inszenierungen.
Zurzeit arbeitet er als Projektleiter für die WerkSTATTSchule e.V. in Heidelberg, für die der gelernte Schreiner neben Theater- Filmprojekten auch handwerkliche Projekte mit Schülerinnen und Schülern aller Schularten entwickelt und anleitet.